Ich

Also, alles fing so an: ;)=

Ich wurde am 16.12.1976 per Kaiserschnitt auf die Welt geholt, weil ich mir die Nabelschnur um den Hals gewickelt hatte. Das war in der Frauenklinik in Gera.

Kinderkrippe/Kindergarten

Der kleine Svenni ging, wie es sich für einen kleinen DDR-Jungen gehörte, in die Kinderkrippe (Keplerstraße/Ecke Eiselstraße in Gera) und den Kindergarten (Konsument-Kindergarten in der Wilhelm-Pieck-Straße), wo er immer ganz artig war und nie jemanden ärgerte!! ;)=

Falls irgendwer auch dort gewesen ist (das gilt eigentlich auch für die Zeit an der Schillerschule) und so ca. mein Baujahr ist, bitte mal eine Mail schreiben!

Foto: Schuleinführung
Schuleinführung: Meine Eltern und ich

Schulzeit

Am 01.09.1983 wurde ich an der “Friedrich-Schiller-Oberschule Gera” (damals 3. POS) in der Kurt-Keicher-Straße in Gera eingeschult und verbrachte meine ersten zwei Schuljahre in den Klassen 1b und 2b.

Ab der 3. Klasse hatte ich das Privilleg, in einer Klasse mit erweitertem Russischuntericht (R-Klasse) weiterlernen zu dürfen.
Hierzu mußte ich die Schule wechseln. Ab sofort ging ich in die “Rudolf-Scheffel-Oberschule Gera” (damals 15. POS) in der Eiselstraße in Gera.
Ohne größere Schwierigkeiten (außer in Geschichte, da hab ich keinen Plan von, also zumindest nicht den, den die Geschichtslehrer wollen) verbrachte ich die folgenden 6 Jahre meines Lebens an dieser Schule.

Nach der ‘Wende’, also dem Mauerfall (oder wie auch immer man das nennen möchte), wurde das Schulsystem der DDR, welches ich für das bessere halte (Finnland hat so ein ähnliches – guckt mal PISA an), durch das bundesdeutsche ersetzt.
Auf Lehrerkonferenzen wurden Schullaufbahnempfehlungen gegeben. Mir wurde angeraten aufs Gymnasium zu gehen. Ab der 9. Klasse war ich dann also Gymnasiast am Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608 Gera. Der Name ist der Wahnsinn oder??
Da brachte ich es dann auch irgendwie fertig, mein Abitur zu schreiben!! Wie irgendwer mal gemeint hat: “Nach dem Motto ‘Nix gerafft und doch geschafft’!”.
Und siehe da ohne viel zu lernen usw., hatte ich dann doch einen Abi-Schnitt von 2,4!!
Die Mathematik-Prüfung lag mir irgendwie überhaupt nicht, Englisch bin ich ein bißchen entäuscht gewesen und Wirtschaft/Recht lief, naja. Meine mündliche Informatik-Prüfung bestand ich mit 13 Punkten (Im Kurssystem steht das für ne 1-).
Hier stand bis grade eben der Spruch “Ich bin stolz drauf!!”. Den muß ich ein wenig zurücknehmen. Stolz auf mein Abi bin ich schon, aber so im nachhinein hätte es vielleicht ein kleines Bissel besser laufen können.

Foto: Bundeswehrzeit
Bundeswehr: Frühstücken im Biwak

Bundeswehr

Am 04.10.1995 wurde ich zur Bundeswehr nach Volkach eingezogen. Volkach ist eine Klein(st)stadt zwischen Würzburg und Schweinfurt.
Meine zwei Monate Grundausbildung machte ich in der 3./PiBtl 12 (= 3. Kompanie des Pionierbataillons 12). Die restlichen 8 Monate war ich in der 1./PiBtl 12.

So ward ich dann zum 3. Mal in meinem Leben ein Pionier!!
Nach Jung- und Thälmannpionier diesmal einer der Brücken baut!!

Durch die Musterung zum T3 war ich aber nicht für Rödeldienste heranzuziehen. Ich bekam einen Job in ‘nem Geschäftszimmer (Büro) im Bataillonsstab. Ich mußte tagelang damit zubringen am Computer zu sitzen oder Zeitung zu lesen. Alles dienstlich natürlich!!

Studium

Von Oktober 1996 bis Juli 1999 studierte ich an der TUI … (Technische Universität Ilmenau) Wirtschaftsinformatik und teilte die ersten zwei Jahre ein kleines Zimmer mit meinem Bundeswehrkollegen Maik Elster.
Im Oktober 1998 bin ich in ein saniertes Studentenwohnheim umgezogen. Mein neuer Zimmergenosse war Ralf Tepler.

Im März 1999 lernte ich meine neue Freundin im IRC (Chat-Network im Internet) kennen. Seit Oktober 1999 studiere ich an der TUC (Technische Universität Clausthal) und wohnte mit meiner Freundin Marianne und Janko Sebök in einer hübschen Wohnung in Clausthal.

Foto: Taufe von Mia Cathrine
Taufe von Mia Cathrine und mir

von da an weiter ;)=

Janko zog dann wieder aus und die Wohnung gehört uns ganz alleine.
Von der hübschen Wohnung blieb auch nicht viel übrig, da wir uns jahrelang mit schimmeligen Wänden rumschlagen mußten.
Das leer gewordene Zimmer wurde dann ab dem 24.05.2001 von meiner kleinen Tochter Francesca bewohnt. :)=

Ein neues Leben begann am 17.04.2003: Marianne und ich haben geheiratet. Das nicht genug, haben wir’s mit ein bißchen Zufall in die RTL-Sendung ‘Meine Hochzeit’ geschafft. Erstausstrahlung war im November 2003.
Für einige vielleicht etwas ungewöhnlich, habe ich den Namen meiner Frau angenommen. Und zwar aus dem Grund, daß ich finde, daß Albert nicht so richtig was besonderes ist. Pedersen hingegen schon. Um mich nicht ganz trennen zu müssen, führe ich jetzt einen Doppelnamen. Ein hochkomplizierter Akt auf dem Standesamt. Meine Herren.

Am 21.02.2004 kam dann Töchterchen Nummer 2 auf die Welt. Auch per Kaiserschnitt. Sie hat es dem Herrn Papa nachgemacht.

Da ich, wie vielleicht schon herauszulesen war, in der DDR geboren worden bin, wo die Kirche im Leben der meisten Menschen eine eher kleine (bis gar nicht existente) Rolle spielte, war ich weder getauft noch konfirmiert.
Um Patenonkel meiner Nichte Mia Cathrine werden zu können, wurde ich am 30.10.2004 von Pastor P. K. Mogensen in der Ansgar Kirke in Flensburg (eine dänische Kirche in Deutschland) – eine Stunde vor meinem Patenkind – getauft.